AUDI AG: Starkes Absatzwachstum in USA; erfolgreichste Premiummarke in Westeuropa

Sowohl auf dem amerikanischen Kontinent als auch in der Region Asien-Pazifik erzielte die AUDI AG im August stark ansteigende Verkaufszahlen. In Westeuropa stärkte die Marke mit den Vier Ringen ihre Position erneut und blieb damit über die ersten acht Monate des Jahres der erfolgreichste Premiumhersteller. Weltweit verkaufte die AUDI AG im August rund 65.900 Automobile – ein Ergebnis, das mit minus 2,7 Prozent nur leicht hinter dem des Vorjahres zurück blieb (2008: 67.723). Von Januar bis August lagen die Verkaufszahlen mit rund 616.850 Autos 7,5 Prozent unter Vorjahr.

Audi fährt erfolgreich auf der Spur der Premiumhersteller (Foto: Audi AG)
Audi fährt erfolgreich auf der Spur der Premiumhersteller (Foto: Audi AG)

Peter Schwarzenbauer, Marketing- und Vertriebsvorstand der AUDI AG: „Wir haben uns für dieses Jahr 900.000 Auslieferungen vorgenommen, und wollen uns damit besser entwickeln als der Gesamtmarkt. Diese Vorhersage werden wir einlösen und als stärkste Premiummarke aus dieser Krise hervorgehen.“

Als entscheidend für den Erfolg von Audi erweist sich die starke Position des Unternehmens in der Region Asien-Pazifik. Hier stiegen die Auslieferungszahlen im August um 33 Prozent auf rund 16.500 Autos (2008: 12.412); kumuliert kam Audi in Asien Pazifik auf rund 119.000 Auslieferungen, ein Plus von 15,2 Prozent (2008: 103.336). Signifikante Zuwächse erzielte Audi in Australien (1.018 Autos, +35,6 Prozent), Japan (1.015 Autos, +7,1 Prozent) und Südkorea (490 Autos, +26 Prozent). Allein in China (inkl. Hongkong), wo Audi seit 21 Jahren den Premiummarkt anführt, verkaufte das Unternehmen im August 13.345 Autos, ein Plus von 35,4 Prozent (2008: 9.853). Über die ersten acht Monate lag der Absatz der Ingolstädter bei 93.610 Automobilen, 17,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Laut Vertriebsvorstand Schwarzenbauer peilt das Unternehmen für das Gesamtjahr erstmals mehr als 130.000 Verkäufe in China an.

Einen wesentlichen Schub erhielten die Verkaufszahlen der AUDI AG im August auch in Amerika. Auf dem nach wie vor angespannten US-Markt erreichte Audi das zweitstärkste August-Ergebnis in der Geschichte von Audi of America: 8.057 Kunden entschieden sich hier im letzten Monat für ein Modell aus Ingolstadt –25,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat (2008: 6.406). Damit entwickelte sich Audi im vergangenen Monat besser als alle anderen Premiummarken auf dem US-Markt. Kumuliert lagen die Verkaufszahlen von Audi mit 52.309 Autos 10,2 Prozent unter Vorjahr (2008: 58.233). Damit liegt Audi auch in den USA genau auf Zielkurs.

„Die richtigen Modelle, gezielte Investitionen ins Händlernetz, fokussierte Marketingaktivitäten, wir haben im letzten Jahr alles daran gesetzt, das Potenzial unserer Marke in den USA zu heben“, sagt Vertriebsvorstand Schwarzenbauer. „Das zahlt sich jetzt aus, und zwar in signifikantem Zugewinn von Marktanteilen, in verbesserten Bekanntheits- und Imagewerten und in gesundem, profitablem Absatzwachstum.“

Über die ersten acht Monate steigerte Audi seinen Anteil am US-Premiummarkt (Import High Group) auf 8,2 Prozent (2008: 6,5 Prozent). Als besonders erfolgreich erwiesen sich der Audi Q5 und der Audi A5; die Verkaufszahlen des A4 Cabriolets verdoppelten sich gegenüber dem Vorjahreswert.

In Deutschland wurde Audi in einer repräsentativen Umfrage des GfK Institutes unlängst zur attraktivsten Automarke gewählt. Die Sympathie der Kunden für die Marke mit den Vier Ringen schlug sich über die ersten acht Monate in entsprechend starken Neuzulassungszahlen nieder: Mit 161.088 Autos blieben die Auslieferungen nur 1,2 Prozent hinter den Zahlen von 2008 zurück (2008: 163.150 Autos) und entwickelten sich damit deutlich besser als die der Premiumwettbewerber. Im August wurden aufgrund verlängerter Werksferien in den deutschen Werken der AUDI AG deutlich weniger Fahrzeuge produziert als im Vorjahr. Als Resultat blieben die Neuzulassungen in Deutschland um 16,3 Prozent hinter denen des August 2008 zurück (15.064 Autos; 2008: 17.995 Autos).

Von der geringeren Produktion ebenso betroffen waren die Auslieferungen im europäischen Ausland, die im August mit rund 22.850 Autos 13,6 Prozent hinter dem Vorjahresmonat zurück blieben (2008: 26.441 Autos). Über die ersten acht Monate lagen die Verkäufe hier mit 261.350 Automobilen 15 Prozent unter Vorjahr (2008: 307.531 Autos). Damit entwickelte sich Audi in den wichtigen Märkten jedoch besser als der Wettbewerb. So gewann das Unternehmen von Januar bis August in Großbritannien, Spanien und Italien wichtige Marktanteile – und bestätigte seine Position als Westeuropas stärkste Premiummarke.

Über Markus Burgdorf 187 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet seit über 25 Jahren im Automobilbereich, zuerst als Journalist, dann als Leiter Öffentlichkeitsarbeit namhafter Zulieferer, heute als freier Berater und Geschäftsführender Gesellschafter der deutschen PR- und Internet- Agentur Avandy GmbH.

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