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Volkswagen Konzern steigert Auslieferungen im November um 19,1 Prozent

„Wir haben im bisherigen Jahresverlauf unsere Erwartungen übertreffen können. Dies zeigt, dass wir mit dem auf die spezifischen Marktbedürfnisse zugeschnittenen und umweltfreundlichen Modellangebot unserer Konzernmarken richtig unterwegs sind“, erklärte Konzernvertriebschef Detlef Wittig am Freitag in Wolfsburg. Für das Gesamtjahr rechnet der Volkswagen Konzern mit einem leichten Auslieferungsplus.

Eine durchgreifende Besserung auf den internationalen Automobilmärkten sei im kommenden Jahr aber noch nicht in Sicht. „Das nächste Jahr wird äußerst schwierig. Weltweit ist auf den einzelnen Märkten mit einer sehr unterschiedlichen Marktentwicklung zu rechnen. Während in China mit einem anhaltenden Aufwärtstrend zu rechnen ist, erwarten wir vor allem in Europa einen deutlichen Rückgang. Entwarnung kann daher nicht gegeben werden“, so Wittig.

Weiterhin sehr gute Entwicklung auf Wachstumsmärkten

Deutliche Zuwächse verzeichnet Europas größter Automobilhersteller weiterhin auf seinen Kernmärkten Deutschland, China und Brasilien. Im November verzeichnete der Volkswagen Konzern auf seinem größten Markt China ein Auslieferungsplus von 72,9 Prozent auf 133.700 (77.300) Fahrzeuge. Für die gesamte Region Asien/Pazifik belief sich das Plus auf 68,9 Prozent mit 146.500 (86.800) Fahrzeugen.

Volkswagen Polo BlueMotion
Volkswagen hat in Deutschland stark von der Abwrackprämie profitiert. Besonders kleinere Fahrzeuge, wie der Polo, wurden gekauft. (Foto: Volkswagen)

Auf dem deutschen Heimatmarkt zogen die Auslieferungszahlen um 18,6 Prozent auf 102.000 (86.000) Pkw an. Hier machte sich die mittlerweile ausgelaufene Umweltprämie noch positiv bemerkbar. In Westeuropa (ohne Deutschland) legte der Konzern um 7,3 Prozent auf 139.200 (129.700) Fahrzeuge zu.

In den USA lieferte der Volkswagen Konzern 23.200 (21.400; +8,7 Prozent) Einheiten aus. In Kanada wurden 4.300 (3.600) Fahrzeuge verkauft.

In Südamerika wurden im November 64.300 (50.700; +26,7 Prozent) Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Weiterhin sehr erfreulich verlief die Entwicklung auf dem brasilianischen Markt. Hier verkaufte allein die Marke Volkswagen 53.800 (39.600; +35,9 Prozent) Einheiten.

Auf vielen Automobilmärkten bleibt die Lage allerdings weiterhin angespannt. Dieser Entwicklung konnte sich Volkswagen nur teilweise entziehen. So sanken beispielsweise die Auslieferungen des Konzerns in Zentral- und Osteuropa um 21,4 Prozent auf 31.300 (39.800) Einheiten. Damit schnitt Volkswagen allerdings wesentlich besser ab als der Gesamtmarkt, der im November um 41 Prozent schrumpfte.

Volumenmarken des Konzerns im November stark nachgefragt

Im Berichtsmonat erreichte die Marke Volkswagen Pkw einen deutlichen Absatzzuwachs von 25,8 Prozent auf 334.500 (266.000) Fahrzeugen. In den ersten elf Monaten stiegen die Auslieferungen kumuliert um 9,8 Prozent auf 3,7 (3,4) Millionen Pkw. Bei nahezu allen Baureihen entwickelte sich die Nachfrage positiv, vor allem bei den Golf- und Polo-Varianten sowie den in China verkauften Modellen Lavida, Passat Lingyu und New Bora. In Deutschland wies die Marke ein Plus von 30,2 Prozent auf 55.200 (42.400) Fahrzeuge und in China um 63,1 Prozent auf 105.900 (65.000) Fahrzeuge aus.

Audi konnte auch im November seine starke Position verteidigen und setzte weltweit 82.760 (75.965; +8,9 Prozent) Fahrzeuge ab. Besonders in China legte die Premiummarke kräftig zu und verzeichnete einen Anstieg der Verkaufszahlen um 101,9 Prozent.

Ein äußerst erfreuliches November-Ergebnis erzielte die tschechische Marke Škoda. Mit 55.500 (44.000) ausgelieferten Fahrzeugen wurde eine Steigerung von 26,0 Prozent erreicht. Neben Deutschland und China zeigten sich auch in den wichtigsten westeuropäischen Märkten sowie in Indien kräftige Zuwachsraten. Besonders gefragt waren die Modelle Fabia, der neu eingeführte Yeti sowie der Octavia.

SEAT verbesserte im November sein Auslieferungsergebnis auf 27.900 (25.800; +8,0 Prozent) Einheiten. Dabei wurden auf allen relevanten westeuropäischen Kernmärkten Zugewinne bei den Verkaufszahlen erzielt. In Deutschland lag das Auslieferungswachstum bei 53,0 Prozent auf 4.700 (3.100) Fahrzeuge. Im Heimatmarkt Spanien wurden mit 7.700 (5.700) Pkw 36,1 Prozent Einheiten mehr verkauft.

Über Markus Burgdorf 184 Artikel
Markus Burgdorf arbeitet seit über 25 Jahren im Automobilbereich, zuerst als Journalist, dann als Leiter Öffentlichkeitsarbeit namhafter Zulieferer, heute als freier Berater und Geschäftsführender Gesellschafter der deutschen PR- und Internet- Agentur Avandy GmbH.
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